Donnerstag, 3. Juli 2008

Medienkompetenz gegen Medienmacht



In einem Gastkommentar der Tageszeitung Die Presse meint der Kommunikationswissenschafter Fritz Hausjell: `Politiker profitieren davon, wenn nicht allzu viele das intime Spiel zwischen Politik und Medien durchschauen. [...] Bei uns ist die dringliche Forderung, Medienkompetenz in Schulen zu vermitteln, noch virulenter, weil die Medienkritik in den Medien – wegen der hohen Konzentration – so wenig und oft verzerrt geleistet wird.´

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION ERSUCHT DIE MITGLIEDSTAATEN

— die entsprechenden Behörden — beispielsweise die für die Regulierung der audiovisuellen und elektronischen Kommunikation zuständigen Behörden — zur Zusammen-arbeit und zur Ver-besserung der Medienkompetenz anzuhalten,

— die Ausarbeitung und Anwendung von Verhaltenskodizes und anderen Ko- und Selbstregulierungsinitiativen in Zusammenarbeit mit allen interessierten Stellen auf nationaler Ebene zu fördern und zu erleichtern,

— alle Beteiligten, insbesondere jene in den Medien und im IKT-Sektor, dazu anzuhalten, die unterschiedlichen Aspekte und Dimensionen der Medienkompetenz regelmäßig selbst zu untersuchen und zu beobachten,

— Initiativen zur Schärfung des Problembewußtseins zu fördern, einschließlich jener, die speziell auf die Verwendung von IKT abzielen und auf junge Menschen und ihre Eltern zugeschnitten sind, und Jugendorganisationen ebenso wie die Medien einzubeziehen,

— die Medienkompetenz im Rahmen der Strategien für lebenslanges Lernen zu fördern und das kollegiale Lernen („peer learning“) sowie den Austausch bewährter Praktiken zwischen
Lehrkräften in Bezug auf diesen Aspekt der Bildung zu unterstützen.

(Quelle: Schlussfolgerungen des Rates vom 22. Mai 2008 zu einem europäischen Konzept für die Medienkompetenz im digitalen Umfeld)

http://europa.eu/pol/av/index_de.htm
(Europäische Union - Audiovisuelle Politik und Medienpolitik)